Die Staatsverschuldung Ungarns im Verhältnis zum BIP erreichte zum Ende des ersten Quartals 77,9 Prozent, wie vorläufige Daten der Ungarischen Nationalbank (NBH) am Montag zeigen.
Die Staatsverschuldungsquote stieg von 74,6 % Ende 2025 und lag im ersten Quartal 2025 noch bei 75,3 %.
Die ungarische Verfassung schreibt vor, dass die Staatsverschuldung zum Jahresende im Verhältnis zum BIP sinken muss, bis das Verhältnis 50 Prozent erreicht.
In absoluten Zahlen beliefen sich die ungarischen Staatsschulden Ende März auf 69.012 Mrd. HUF, gegenüber 64.913 Mrd. HUF Ende des letzten Jahres und gegenüber 62.374 Mrd. HUF Ende des ersten Quartals 2025.
Die Daten zeigen, dass der Nettofinanzierungsbedarf des Staates in den vier Quartalen bis zum ersten Quartal 4,964 Mrd. HUF erreichte, was 5,6 % des BIP entspricht. Allein im ersten Quartal belief er sich auf 2,130 Mrd. HUF, was 10,9 % des vierteljährlichen BIP entspricht.
Die Nettofinanzierungskapazität der privaten Haushalte erreichte in den vier Quartalen bis zum ersten Quartal 5.273 Mrd. HUF, was 6,0 % des BIP entspricht. Allein im ersten Quartal betrug sie 2.477 Mrd. HUF, was 12,7 % des vierteljährlichen BIP entspricht.
Das Nettofinanzvermögen der privaten Haushalte erreichte Ende des ersten Quartals 2026 118,6 % des BIP.
(HUF 100 = EUR 0.2780)