Die Ausstellung „Die Wächter der Ewigkeit. Die Terrakotta-Krieger des ersten chinesischen Kaisers“ im Museum der Schönen Künste kann drei Wochen länger, bis zum 14. Juni, besucht werden.
Bisher haben bereits fast zweihunderttausend Menschen die Ausstellung über die Terrakotta-Krieger im Museum der Schönen Künste gesehen. Das Museum hat daher die Öffnungszeiten der Ausstellung um drei Wochen verlängert, heißt es in der Mitteilung der Institution vom Dienstag.
Die Ausstellung, die sich auf eines der berühmtesten archäologischen Funde der Welt – die chinesische Terrakotta-Armee – sowie auf die Epoche des ersten chinesischen Kaisers konzentriert und mehr als ein Jahrtausend chinesischer Geschichte umfasst, präsentiert dem Publikum über hundertfünfzig antike Kunstobjekte, spektakuläre archäologische Funde, Waffen, Ritualgegenstände und Symbole.
Die Begleitausstellung zur Präsentation von zehn Originalfiguren aus der Tonarmee des ersten Kaisers mit dem Titel „Diesseits und jenseits der Großen Mauer. Antike Bronzeobjekte asiatischer Hunnen, ostasiatischer Nomaden und Chinesen“ ist ebenfalls bis Mitte Juni zu sehen.
In der Ausstellung des Museums der Schönen Künste können die Besucher den jahrhundertelangen Aufstieg des Königreichs Qin und später des Qin-Reiches nachvollziehen sowie bedeutende Ritualgegenstände und Symbole der Epoche kennenlernen.
Außerdem erhalten sie Einblicke in die Zeit des ersten chinesischen Kaisers, in die Merkmale des Alltagslebens, den Aufbau seines Heeres, dessen Waffen sowie die individuell gestalteten Soldatenfiguren. Mithilfe des ausgewählten archäologischen Materials eröffnet die Ausstellung die prägende Epoche der dynastischen Geschichte Chinas – mehrere Jahrhunderte der Entstehung, des Ausbaus und der Institutionalisierung des chinesischen Kaiserreichs.