Die Eisdiele Florida in Balatonmáriafürdő gewann den 13. Wettbewerb „Das Eis des Balaton“. Die Süßspeise mit dem Fantasienamen „Balaton Noir“ basiert hauptsächlich auf Schokoladenmalz, erklärte der Hersteller des Sieger-Eises am Freitag nach dem Wettbewerb im Kékszalag-Port in Balatonfüred.
János Somodi sagte, dass er sich auch mit Bierbrauen beschäftigt, was ihm die Idee brachte, Malz als Grundzutat zu verwenden. Neben Schokoladenmalz sorgen Pflaumensoße, Rum und knusprige Malzstückchen für das besondere Geschmackserlebnis. Manche schmecken beim Verzehr Kaffee heraus, andere Schokolade und Karamell, wieder andere den Geschmack eines „Maci-Kaffees“ – erklärte der Gewinner des Wettbewerbs „Das Eis des Balaton“.
Sonderpreise gingen an die Konditorei Kis Bergmann aus Balatonfüred, die Bringatanya Somogyi Eismanufaktur aus Gyenesdiás sowie die Eisdiele Sissi aus Balatonakarattya.
Für den 13. Wettbewerb „Das Eis des Balaton“ wurden von 18 Teilnehmern insgesamt 30 Eissorten eingereicht. Die meisten Geschmackskombinationen waren zuvor in Ungarn noch nicht erhältlich.
Die Gewinner-Konditoreien der vergangenen Jahre verzeichnen während der Saison einen deutlich steigenden Umsatz. Der Wettbewerb hat daher nicht nur gastronomische Bedeutung, sondern wirkt sich auch positiv auf den Tourismus aus, sagte Tamás Fekete, Präsident des Balaton-Tourismusverbandes.
Das Teilnehmerfeld sei nicht nur regional stark; mehrere Teilnehmer hätten sich bereits bei nationalen und internationalen Wettbewerben bewährt und hervorragende Platzierungen erzielt, sagte Tamás Fekete weiter.
Er fügte hinzu:
In vielen Ländern werde Eis heute ähnlich wie Wein oder Käse behandelt – nicht als einfaches Produkt, sondern als fester Bestandteil von Reisen und Ausflügen. Einzigartige Geschmacksrichtungen auf Basis lokaler Zutaten, etwa Lavendel, Balaton-Wein oder regionale Früchte in Kombination mit Eis, gingen über den traditionellen Konsum hinaus und trügen dazu bei, dass Besucher unvergessliche Erlebnisse mit dem Balaton verbinden.
Balázs Erdélyi, Fachpräsident des Ungarischen Konditorenverbands und Jurymitglied, erklärte, dass die Fachjury bei dem Wettbewerb Kreativität, den Einsatz der Zutaten und die Harmonie der Geschmacksrichtungen bewertete.
Er ergänzte, dass das Niveau des Wettbewerbs im Laufe der Jahre immer höher geworden sei und die Eissorten zunehmend köstlicher würden.
Teilnehmende Eisdielen und Konditoreien des Wettbewerbs:
Florida Fagyizó – Balatonmáriafürdő, Jordanics Cukrászda – Keszthely, Promenád Kávéház – Balatongyörök, Mónisüti – Gyenesdiás, Pingvin Fagyizó – Balatonmária, Bringatanya Somogyi Fagylaltműhely, Sissi Fagylaltozó – Balatonakarattya, Margaréta Fagyizó – Balatonszemes, Füge Fagyiudvar és Kávézó – Veszprém, Dinasztia Cukrászda, Pálma Gelato Fagyizó sowie das Krúdy Gyula Technikum und Gymnasium des Berufsbildungszentrums Siófok, Bagaméri Fagylaltozó und die Konditorei Kis Bergmann – Balatonfüred, Tejvirág Fagylaltozó – Balatonboglár, Erzsike Fagylaltozó – Tihany, Mester Cukrászda – Marcali, Vitorlás Fagyizó – Balatonmáriafürdő und Amaretto Fagyizó – Balatonalmádi.
Mitglieder der Jury waren Balázs Erdélyi, Fachpräsident des Konditorenverbands, die Eismeister Szilvia Pass, Dávid Jakabfi und Balázs Damniczki sowie Tamás Fekete als Vertreter des Balaton-Tourismusverbandes.