Zur Unterstützung der nächsten Entwicklungsstufe des ungarischen Startup- und Innovationsökosystems sowie des Neustarts der ungarischen Wirtschaft wurde unter dem Namen „Restart Hungary“ eine neue fachliche Initiative ins Leben gerufen. Diese soll nicht als traditionelle Interessenvertretung fungieren, sondern als offene und gleichberechtigte Plattform für Abstimmungen und Dialoge – teilte die Organisation am Mittwoch in einer Pressemitteilung der ungarischen Nachrichtenagentur MTI mit.
Ziel des fachlichen Runden Tisches ist es, öffentlich für wichtige Anliegen des heimischen Innovationsökosystems einzutreten, positive Veränderungen durch die Moderation eines kontinuierlichen Dialogs zwischen den Marktteilnehmern zu erreichen und gemeinsame Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen.
Laut der Mitteilung wird Restart Hungary in der kommenden Zeit konkrete Vorschlagspakete präsentieren und fachliche Konsultationen starten, damit das ungarische Innovationsökosystem den nötigen Schwung erhält, den es für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum braucht.
An der Initiative beteiligen sich bedeutende Akteure des ungarischen Startup-Marktes, darunter Oszkó Péter (O3 Partners), Csillag Péter sowie Balogh Petya. Zu den Konsultationspartnern gehören unter anderem die Magyar Fintech Szövetség, die Magyar Innovációs Szövetség, die Magyar Üzleti Angyal Egyesület (HunBAN) sowie die Magyar Kockázati- és Magántőke Egyesület (HVCA).
Die Initiatoren von Restart Hungary betonen, dass die Organisation nicht die Aufgaben bereits bestehender Interessenverbände und Kammern übernehmen wolle. Ein Grundprinzip ihrer Tätigkeit sei vielmehr die Schaffung von Synergien zwischen früheren Initiativen.